Sonntag, 19. März 2017

Kleine Sonntagsbastelei: Recycling/Upcycling

Obwohl es gerade mal 10.30 Uhr am Sonntagvormittag ist, war ich schon ein klein wenig fleißig und habe ein weiteres Re-/Upcycling-Projekt vollendet:






Ein altes Glas hatte ich bereits gestern schon mit verdünnter Acrylfarbe ausgeschwenkt und über Nacht trocknen lassen.
Heute habe ich ein frühlingshaftes Motiv aus spezieller Transfer-Folie ausgeschnitten und aufgebracht, dann noch mit Spitze, Band ,Federn und Schaumröschen verziert- fertig ist ein neues Windlicht!

Montag, 27. Februar 2017

Sisyphusarbeit?

Letztens habe ich mich spontan verliebt!
Viele Menschen würden den Kopf schütteln und sagen: was will die mit dem Müll?
Aber ich musste die beiden unbedingt haben.
Die Rede ist von zwei wirklich uralten Teddyopas, eigentlich kann man hier fast nur noch von Teddy-Ruinen sprechen (der eine besteht eigentlich nur noch aus gepresster und im Laufe der Jahre geformter Holzwolle-Füllung, zusammengehalten von Rudimenten einer Körperhülle, diese teilweise zusammengehalten von alten Nylons), nicht mehr vollständig aber halt sooo lieb!
So beschloss ich, den Versuch zu starten, wenigstens einen der Jungs zu "retten" und ihm wieder ein einigermaßen teddygemäßes Aussehen zu verschaffen.
Ich fürchte, es wird eine Sisyphusarbeit!
Begonnen habe ich mit den Pfötchen, die erst einmal wieder zusammengeflickt wurden.
Da beide Arme nur noch lose am Körper baumelten, habe ich unter jede Armscheibe einen großen Flicken aus altem Leinen gesetzt, der erstens die riesigen Löcher am Körper bedecken und zweitens die Arme in Position bringen soll.
Fraglich ist, ob ich aus dem 2. "Reste-August" evtl. noch ein Bein zusammengestoppelt bekomme, ansonsten muss mein  Patient halt Pirat werden (und einbeinig durchs weitere Leben gehen)!



Und hier noch mal so richtig was zum Gruseln: Teddy-Ruine Nr 2 ( der "Reste-August):


Dienstag, 21. Februar 2017

Recycling

Wenn man mit den Kindern - und seien sie auch noch so groß- einkaufen geht, landen  häufig Artikel im Einkaufswagen, die sich normaler Weise sonst nicht dort einfinden.
So z.B. in der letzten Woche eine Packung mit 2 Gläschen Mousse au chocolat.
Diese waren, da wirklich nicht sehr groß, recht schnell geleert und landeten im Korb für den Glascontainer.
Dort habe ich sie wieder herausgefischt, denn mir war aufgefallen, dass sie dank ihrer gefälligen Größe und Form eigentlich recht nette Teelichthalter abgeben könnten.
Und da ich natürlich NIE auf die Idee kommen würde, nur ein einfaches Glas mit einem Teelicht versehen auf den Tisch zu stellen, habe ich noch ein wenig in meinen Garnvorräten gekramt und beide Gläschen mit zarten Häkelhüllen versehen.

Passend zum (hoffentlich bald) kommenden Frühling habe ich ein "Tulpenmuster" in hellem Rosa und Grün eingearbeitet:



Samstag, 18. Februar 2017

Knoten im Hirn!

Gestern hatte ich wirklich das Gefühl, einen Knoten im Hirn zu haben!
Ich saß über einer Häkelanleitung für Topflappen mit eingehäkeltem Stern.
Das Motiv sollte dabei beidseitig klar begrenzt erkennbar sein, es wurde also ein Arbeiten ohne Spannfäden gefordert.
Nach nun bald 35 Jahren Erfahrung im Stricken und Häkeln ging ich voll motiviert an die Sache, hatte ich dieses Prinzip von Mustern, die mit einzelnen Knäueln gearbeitet werden beim Stricken schon unzählige Male erfolgreich absolviert.
Gestern geriet ich dann aber mit einem Mal an meine Grenzen: es gelang mir nicht, die einzelnen Farbwechsel so zu gestalten, dass ein einigermaßen sauberer Farbwechselrand entstand!
Immer wieder erschienen die Fäden der jeweils anderen Farbe irgendwie um die Maschen "herumgewickelt", die Farbfelder wirkten schief und extrem unregelmäßig!
Die Anleitung bin ich wirklich Schritt für Schritt immer wieder durchgegangen, die Fehler tauchten jedes Mal aufs Neue auf!
Nach 4-maligem Auftrennen des begonnenen Häkelstücks legte ich es zur Seite und mich ins Bett, um am nächsten Tag das Internet nach Lösung meines Problems zu befragen.
Diese war dann eigentlich ganz einfach: ich hatte im Grunde schon richtig gearbeitet, leider war ein wichtiger Aspekt in der von mir verwendeten Anleitung  nicht  beschrieben: beim Häkeln muss der Faden der ersten/alten Farbe im Wechselvorgang VOR die Arbeit gelegt werden! Ich habe- nach schönster Strickmanier- die Fäden immer hinter die Arbeit gelegt und verkreuzt- daher die störenden Wicklungen um die Maschen der Kontrastfarbe!
Kleines Detail mit großer Wirkung.
Und nachdem dann heute der Knoten im Hirn geplatzt war, habe ich mein Sternchen  gleich fertig gehäkelt:


Freitag, 17. Februar 2017

Ich habe mich anstecken lassen!

In diversen Vintage-Gruppen kursieren schon wunderschöne Fotos österlich angehauchter Deko, unter anderem wurden Bilder von tollen alten Lithografien gezeigt.

Die wollten und wollten mir nicht aus dem Kopf und so habe ich mir kurzerhand ein Exemplar geleistet.

Passend zum Motiv und zur beginnenden Osterzeit habe ich sie mit einem alten Vogelnest und Wachteleiern dekoriert:





Freitag, 10. Februar 2017

Zwischen Tür und Angel...

...oder besser zwischen Chili (-Kochen) und Cupcake (-Backen) brauchte ich dringend eine kleine Kreativ-Pause.

So habe ich halt das begonnene Häkelnetz vollendet und noch mit Häkelrosen nebst Blattwerk verziert.

Ich sehne den morgigen Partytag herbei, denn so langsam kann man bei uns im Haus vor lauter Partydeko, Getränkekisten und in Vorbereitung/Vollendung befindlichen Leckereien kaum noch treten!!!



Montag, 6. Februar 2017

18. Geburtstag oder: ich darf noch einmal eine Mottoparty ausrichten

Kaum zu glauben, aber heute ist nun auch das Tochterkind volljährig geworden!
Die Zeit rennt wirklich nur so dahin.
Wie gut erinnere ich mich noch an all die schönen Kindergeburtstage, denen voller Aufregung entgegen gefiebert wurde und die eigentlich alle immer unter einem bestimmten Motto standen.
Unsere Tochter hatte ja einen großen Vorteil in dieser Beziehung: da sie im Februar und somit "voll in der Karnevalszeit" Geburtstag hat, war es nie ein Problem, alle Gäste zum Verkleiden überreden zu können.
Je älter die Kinder wurden, desto weniger wichtig wurde allerdings ein Motto zum Feiern: Hauptsache, die Freunde waren da und selbst, wenn den ganzen Abend nur Filme geguckt und gefuttert wurde, war die Party gelungen.
Als der Sohnemann 18 wurde, wurde sogar getrennt gefeiert: einmal die Familie und dann die große Party mit den Freunden- und das bitteschön ohne Eltern!

Umso mehr freue ich mich, dass das Tochterkind noch einmal mit allen zusammen feiern möchte, und da sie und der größte Teil der Freunde große Harry Potter Fans sind, war das Thema der Party auch ziemlich schnell gefunden.

Und ich durfte mich kreativ noch einmal austoben (natürlich im Rahmen des Möglichen: ein ganzes Zauberschloß kann sich schließlich niemand aus den Rippen schneiden).

Heute zeige ich euch, was ich mir "geschenketechnisch" habe einfallen lassen, Dekofotos entstehen erst am Samstag, wenn der Feierraum dekoriert wird:

Hier, als Umverpackung für ein paar kleinere Päckchen und später als Aufbewahrung zu nutzen: meine Version vom "Monster Book of Monsters":



Dann habe ich noch schnell ein kleines Schild gebastelt (für alle, die gern spenden):


Andere Geschenke, die auch zum Thema passen, finden sich noch verpackt auf dem Geschenketisch, da das arme Geburtstagskind heute schon früh wieder zur Schule musste- die Winterferien sind bei uns nämlich vorbei.
Nachher wird dann erst mal in Ruhe weiter ausgepackt und ich bin gespannt, ob es uns am Samstag gelingt, ein wenig "Harry-Potter-Feeling" mit Speisen und Dekoration entstehen zu lassen!