...wird man zuerst im Kopf verrückt!
Das hat meine Omi früher immer gesagt, wenn irgend jemand irgend einen blöden Einfall hatte.
Und genau dieser Spruch ist mir heute Nachmittag die ganze Zeit durch den Kopf gegeistert, als ich bei sonnigen 25° die blöde Idee umsetzen musste, 3 kg Merino-Kammzug, die seit längerer Zeit in meinem Arbeitszimmer auf Verarbeitung warteten, per "Armstricken" in eine Wolldecke zu verwandeln.
Also schnell mal zu YouTube und ein Video zum Thema ausgesucht...
Dann den Kammzug geschnappt und erst mal die gesamten 3 Kilo in 2 Hälften geteilt- also alle Wolle hälftig aufgespalten, da er mir so im Originalzustand doch zu dick war.
Nun konnte es losgehen.
Ist das Prinzip erst einmal verinnerlicht, ist es auch überhaupt nicht schwer- also vom Strickvorgang her- die drei Kilo auf den Armen werden zum Schluß dann doch ganz schön heftig!
Die im Video ausgesprochene Warnung vor dem "Verdrehen" der Maschen beim Stricken fand ich jetzt überhaupt nicht problematisch, da man als erfahrener Stricker sehr schnell erkennt, ob eine Masche richtig oder verdreht abgestrickt wurde.
Innerhalb kurzer Zeit hatte ich die gesamten 3 Kg verarbeitet; im Nachhinein hätte ich wirklich nur die empfohlenen 18 Maschen aufnehmen sollen, dann wäre die Decke noch 2-3 Reihen länger und von den Proportionen her etwas ausgeglichener geworden , aber mit meinem ersten Versuch bin ich schon ganz zufrieden.
Das etwas unregelmäßige Maschenbild kommt vom geteilten Kammzug , den bekommt man ja doch nie so ganz 100%-ig gleichmäßig aufgespalten...
Mit gekaufter Wolle, die für das Stricken dieser extrem dicken Decken ja angeboten wird (aber auch seeeehr teuer ist!), wäre alles sicherlich viel gleichmäßiger geworden.
Dienstag, 8. Mai 2018
Montag, 30. April 2018
Auf leisen, feinen Sohlen...
Wieder mal ein ideales Projekt zur Verwertung von schönen Wollresten!
Letztens konnte ich in meinem Lieblings-Online-Auktionshaus einen ganzen Stapel Handarbeitszeitschriften ergattern; nachdem ich diese gründlich durchgeschaut, auf Tauglichkeit/Untauglichkeit geprüft und entsprechend sortiert hatte, begann ich dann auch schon das erste kleine Projekt aus einer dieser Zeitschriften: unsagbar süße, romantische Babyschühchen in Ballerina-Form!
Genau richtig für "mal zwischendurch", da schnell genadelt und sparsam im Material:
Sie hatten zufällig auch genau die richtige Größe für mein "Modell-Baby", daher hier noch ein Foto in angezogenem Zustand:
Ich habe die Schühchen aus Resten der extrem weichen "BabyAlpaca" und "BabyAlpaca Silk" ( von Drops) gehäkelt und sie sind echt total kuschelig!
Letztens konnte ich in meinem Lieblings-Online-Auktionshaus einen ganzen Stapel Handarbeitszeitschriften ergattern; nachdem ich diese gründlich durchgeschaut, auf Tauglichkeit/Untauglichkeit geprüft und entsprechend sortiert hatte, begann ich dann auch schon das erste kleine Projekt aus einer dieser Zeitschriften: unsagbar süße, romantische Babyschühchen in Ballerina-Form!
Genau richtig für "mal zwischendurch", da schnell genadelt und sparsam im Material:
Sie hatten zufällig auch genau die richtige Größe für mein "Modell-Baby", daher hier noch ein Foto in angezogenem Zustand:
Ich habe die Schühchen aus Resten der extrem weichen "BabyAlpaca" und "BabyAlpaca Silk" ( von Drops) gehäkelt und sie sind echt total kuschelig!
Montag, 23. April 2018
Bienchen häkeln zur Bienenrettung
Gerade habe ich bei einer Bloggerin über diese schöne Aktion gelesen und musste gleich selbst tätig werden: Bienen häkeln zur Rettung der Biene!
Der B.U.N.D. plant am Weltbienentag (20.05.2018) die Übergabe möglichst vieler Häkelbienen an die Bundesregierung, um diese auf die wirklich katstrophale Situation der Bienen aufmerksam zu machen und sie zum Handeln in puncto Rettung der Biene zu bewegen.
Eine gut verständliche Anleitung für die kleine Brummsel kann man sich im Netz herunterladen (unter www.bund.net/a-place-to-bee gibt es noch mehr Infos dazu), es braucht nicht viel Material (nur ein wenig schwarze, gelbe und weiße Baumwolle) und schon kann es losgehen!
Ein Bienchen habe ich bereits fertig, ein zweites wird folgen und dann können die beiden per Post zum BUND nach Berlin reisen und hoffentlich positiv auf die Abgeordneten einwirken!!!
Der B.U.N.D. plant am Weltbienentag (20.05.2018) die Übergabe möglichst vieler Häkelbienen an die Bundesregierung, um diese auf die wirklich katstrophale Situation der Bienen aufmerksam zu machen und sie zum Handeln in puncto Rettung der Biene zu bewegen.
Eine gut verständliche Anleitung für die kleine Brummsel kann man sich im Netz herunterladen (unter www.bund.net/a-place-to-bee gibt es noch mehr Infos dazu), es braucht nicht viel Material (nur ein wenig schwarze, gelbe und weiße Baumwolle) und schon kann es losgehen!
Ein Bienchen habe ich bereits fertig, ein zweites wird folgen und dann können die beiden per Post zum BUND nach Berlin reisen und hoffentlich positiv auf die Abgeordneten einwirken!!!
So schnell kann es gehen....
... und ein kleines Leben, das vor nicht allzu langer Zeit erst begonnen hat, findet ein jähes Ende.
Am Samstag wurde mein Mini-Pflegehund Filou von einem Auto erfasst und tödlich verletzt.
Er war seinem Frauchen beim Wäscheaufhängen vom Grundstück entwischt, auf die Straße gelaufen und...siehe den vorigen Satz.
Solche Ereignisse führen einem immer wieder vor Augen, wie schnell ein lebendiges Wesen, das voller Energie und Tatendrang steckt und die Welt erst noch erleben und erfahren soll, von uns genommen werden kann.
Filou wäre ein Jahr alt geworden.
So long Kleiner, wir werden dich vermissen.
Am Samstag wurde mein Mini-Pflegehund Filou von einem Auto erfasst und tödlich verletzt.
Er war seinem Frauchen beim Wäscheaufhängen vom Grundstück entwischt, auf die Straße gelaufen und...siehe den vorigen Satz.
Solche Ereignisse führen einem immer wieder vor Augen, wie schnell ein lebendiges Wesen, das voller Energie und Tatendrang steckt und die Welt erst noch erleben und erfahren soll, von uns genommen werden kann.
Filou wäre ein Jahr alt geworden.
So long Kleiner, wir werden dich vermissen.
Sonntag, 1. April 2018
Frohe Ostern
Auch wenn das Wetter zur Zeit alles andere als frühlingshaft-österlich daherkommt, möchte ich es nicht versäumen, euch auf diesem Wege schöne Ostertage zu wünschen.
Genießt das lange Wochenende und macht es euch gemütlich!
Der auf dem Bild gezeigte Hase (eine Mischung aus dem Märzhasen und dem weißen Kaninchen aus Alice im Wunderland) ist vor Kurzem von meiner Nadel gehüpft:
Genießt das lange Wochenende und macht es euch gemütlich!
Der auf dem Bild gezeigte Hase (eine Mischung aus dem Märzhasen und dem weißen Kaninchen aus Alice im Wunderland) ist vor Kurzem von meiner Nadel gehüpft:
Freitag, 16. Februar 2018
erst groß, dann klein...
Immer wieder fasziniert mich beim Strickfilzen der Schrumpf-Vorgang in der Waschmaschine!
Man strickt locker labberige Teile, die aussehen, als ob sie eher in den Haushalt eines Riesen gehören, und nach dem Filzen in der Waschmaschine kommen wunderbar passgenaue Accesooires ans Licht! (So soll es jedenfalls sein...)
Ich hatte noch ein paar Knäuel Schurwolle im Vorrat, aus denen ich a) Filzstulpen und b) Filzsocken fertigen wollte.
Für die Armstulpen war eine reine Schafwolle in schönem Seegrün vorgesehen, die Anleitung dafür hatte ich schon mehrmals verwendet und immer als gut befunden.
Für die Kuschelsocken hatte ich 2 Knäuel einer tollen Tweed-Wolle da, ein Altrosa und einen Grauton, die Anleitung hatte ich bisher 1x ausprobiert (die Socken waren nach dem ersten Filzen nur unwesentlich kleiner, nach dem zweiten dann sehr geschrumpft und fanden Verwendung als Kindersocken).
Dieses Mal hielt ich mich zentimetergenau an die vorgegebenen Maße, das Ergebnis war auch von Fußlänge und Fußweite der fertig gefilzten Socke her optimal, allerdings ist mir der Schaft etwas zu wuchtig/zu weit geblieben.
Beim 3. Versuch werde ich also einfach weniger Maschen anschlagen und so den Schaft schmaler halten.
Was aber Weichheit und Wärme betrifft, sind diese Strickfilzsocken genial!
Ungefilzte Exemplare
Nach dem Filzen.
Toll ist auch, das die Tweedwolle "nur" gestrickt sich ziemlich hart, rauh, fast unangenehm anfühlt.
Nach dem Filzvorgang ist das Material wunderbar weich, beinahe "plüschig" .
Die Schurwollstupen waren bereits vor dem Filzen angenehm zu fühlen, danach ist das Strickwerk stark verdichtet, was sich noch positiver auf den Warmhalte-Effekt auswirkt.
Man strickt locker labberige Teile, die aussehen, als ob sie eher in den Haushalt eines Riesen gehören, und nach dem Filzen in der Waschmaschine kommen wunderbar passgenaue Accesooires ans Licht! (So soll es jedenfalls sein...)
Ich hatte noch ein paar Knäuel Schurwolle im Vorrat, aus denen ich a) Filzstulpen und b) Filzsocken fertigen wollte.
Für die Armstulpen war eine reine Schafwolle in schönem Seegrün vorgesehen, die Anleitung dafür hatte ich schon mehrmals verwendet und immer als gut befunden.
Für die Kuschelsocken hatte ich 2 Knäuel einer tollen Tweed-Wolle da, ein Altrosa und einen Grauton, die Anleitung hatte ich bisher 1x ausprobiert (die Socken waren nach dem ersten Filzen nur unwesentlich kleiner, nach dem zweiten dann sehr geschrumpft und fanden Verwendung als Kindersocken).
Dieses Mal hielt ich mich zentimetergenau an die vorgegebenen Maße, das Ergebnis war auch von Fußlänge und Fußweite der fertig gefilzten Socke her optimal, allerdings ist mir der Schaft etwas zu wuchtig/zu weit geblieben.
Beim 3. Versuch werde ich also einfach weniger Maschen anschlagen und so den Schaft schmaler halten.
Was aber Weichheit und Wärme betrifft, sind diese Strickfilzsocken genial!
Ungefilzte Exemplare
Nach dem Filzen.
Toll ist auch, das die Tweedwolle "nur" gestrickt sich ziemlich hart, rauh, fast unangenehm anfühlt.
Nach dem Filzvorgang ist das Material wunderbar weich, beinahe "plüschig" .
Die Schurwollstupen waren bereits vor dem Filzen angenehm zu fühlen, danach ist das Strickwerk stark verdichtet, was sich noch positiver auf den Warmhalte-Effekt auswirkt.
Dienstag, 13. Februar 2018
Das ist mir ja schon lange nicht mehr passiert!
Inzwischen blicke ich ja auf einige Jahre Strick-und Häkelerfahrung zurück, aber letztens ist mir doch etwas passiert, was so schon lange nicht mehr vorgekommen war.
Ich konnte im WSV eines Wolldealers ein paar Knäuel Winterbaumwolle in den von mir so geliebten "nebligen" Farbtönen Mauve und Grau ergattern.
Ein Strickprojekt für diese Wolle hatte ich auch schon im Hinterkopf, diese Babydecke sollte es werden:
Keine Ahnung, woran es lag; doch nach der ersten Quadratreihe merkte ich, dass meine Wolle für die Decke niemals reichen würde (obwohl die Lauflänge sich bei der im Buch empfohlenen und meiner Wolle gerade mal um 3 Meter unterschied und ich die empfohlenen Garnmengen gekauft hatte...).
Also: auftrennen, neues Projekt.
Diesmal eine schlicht gestreifte Decke "frei nach Schnauze".
Doch auch da gefiel mir das aller Wahrscheinlichkeit nach entstehende Format der Decke nicht besonders, so dass ich mich erneut zum Trennen und der Planung eines dritten Projektes entschloss.
Und das hat nun hingehauen!
Statt einer Babydecke sind 2 Quadrate in Grannytechnik entstanden, die ich auf farblich passende Kissenhüllen aus Baumwolle appliziert habe:
Materialmenge reichte (habe sogar noch 1 Knäuel übrig behalten), und die Festigkeit der Arbeit stimmte mich vollauf zufrieden.
Manchmal stimmen die alten Sprüche halt doch, in diesem Fall: aller guten Dinge sind drei!
Ich konnte im WSV eines Wolldealers ein paar Knäuel Winterbaumwolle in den von mir so geliebten "nebligen" Farbtönen Mauve und Grau ergattern.
Ein Strickprojekt für diese Wolle hatte ich auch schon im Hinterkopf, diese Babydecke sollte es werden:
Keine Ahnung, woran es lag; doch nach der ersten Quadratreihe merkte ich, dass meine Wolle für die Decke niemals reichen würde (obwohl die Lauflänge sich bei der im Buch empfohlenen und meiner Wolle gerade mal um 3 Meter unterschied und ich die empfohlenen Garnmengen gekauft hatte...).
Also: auftrennen, neues Projekt.
Diesmal eine schlicht gestreifte Decke "frei nach Schnauze".
Doch auch da gefiel mir das aller Wahrscheinlichkeit nach entstehende Format der Decke nicht besonders, so dass ich mich erneut zum Trennen und der Planung eines dritten Projektes entschloss.
Und das hat nun hingehauen!
Statt einer Babydecke sind 2 Quadrate in Grannytechnik entstanden, die ich auf farblich passende Kissenhüllen aus Baumwolle appliziert habe:
Materialmenge reichte (habe sogar noch 1 Knäuel übrig behalten), und die Festigkeit der Arbeit stimmte mich vollauf zufrieden.
Manchmal stimmen die alten Sprüche halt doch, in diesem Fall: aller guten Dinge sind drei!
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